Möhrenfresser

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Die Möhrenfresser sind unsere Kaninchen!

 

* Aktuelles immer am Ende der Seite *

Und da sind auch schon 3 über die Regenbogenbrücke in die ewigen Jagdgründe gegangen - leider.

Hier seht Ihr Floh und Trine. Die beiden kamen im Sommer 1995 zu uns, wir kauften sie in einer Zoohandlung (würden wir heute nicht mehr machen!). Wir hatten viel Spaß an ihnen, sie hatten immer Flausen im Kopf.

Leider verstarb unser Floh im Juni 2003 auf tragische Weise. Der Hund meiner Eltern hat sie auf dem Gewissen. Aber es war ein Unfall, eine Verkettung tragischer Zufälle. Es war furchtbar, wir haben viele Tränen vergossen. Aber von Anfang an war klar, unsere Trine sollte nicht alleine bleiben. Und so kam Monty am 05.07.2003 zu uns. Ein Jungspund mit Flausen im Kopf, wie es im Buche steht! Und er liebte unsere Trine fast vom ersten Augenblick an abgöttisch. Die beiden waren ein tolles Paar, kuschelten immer. Er hing sehr an ihrem Rockzipfel.

                        

Nun ist unsere Trine leider auch am 06.03.2004 über die Regenbrücke gehoppelt. Sie ist nun bei Floh in den ewigen Jagdgründen. Bei ihr war es jedoch eindeutig Altersschwäche. Sie war mit ihren fast 9 Jahren ja auch schon eine richtige Hasenoma. Die letzten 3 Wochen hatte sie abgebaut, die letzten beide Tage fraß und trank sie nicht mehr, so dass ich sie vom Tierarzt erlösen ließ.

Auch hier war klar, dass unser Monty nicht alleine bleiben sollte. Und so fuhren wir wieder ins Tierheim nach Essen (wo wir Monty auch her haben) und nahmen eine Hasendame mit. Die Arme hat schon ein Schicksal hinter sich. Ausgesetzt in einem Karton in der Stadt, 2 mal vermittelt und 2 mal kam sie wieder zurück, da sie sich nicht mit anderen Häsinnen vertrug. Wir hoffen nun sehr, dass sie sich mit unserem Monty zusammenraufen wird. Die Zeit wird es zeigen, sie ist erst seit ein paar Tagen bei uns. Wir hoffen es sehr, wir möchten ihr ein schönes neues zu Hause bieten. Wir haben sie Fips genannt.

So, mittlerweile hat sich unsere Fips bestens eingelebt. Monty ist zwar immer noch manchmal ein Rüpel und jagt sie mal, aber im Großen und Ganzen verstehen sich die beiden wirklich sehr gut. Im Stall wird oft gekuschelt, wie man sieht.

                    

Fips ist regelrecht aufgeblüht bei uns! Anfangs war sie sehr scheu, teilweise aggressiv. Keine Wunder, so oft wie sie hin und her geschubst wurde. Sie hat die ganze Wohnung in Beschlag genommen. Denn im Gegesatz zu Monty, traut sie sich, über's Parkett zu hüpfen. Da schaut der alte Racker manchmal ganz schön blöd aus der Wäsche! Denn Fips ist schlau - wenn er sie mal wieder ärgert, hüpft sie meistens über's Parkett, da hat sie dann ihre Ruhe.

Ab und an hat sie wohl Frühlingsgefühle. Dann spielen die Hormone verrückt und sie ist den ganzen Tag beschäftigt, ein Nest zu bauen - vorzugsweise unter unserem Kamin. Da lässt sie sich auch durch nichts stören. Rennt zwischen Stall und Kamin so lange mit Stroh im Mäulchen hin und her, bis im Stall kein Stroh mehr ist und alles unterm Kamin liegt. Das geht einen Tag so, dann ist es gut. Am nächsten Tag saust sie dann nur um Monty rum und will gepoppt werden. Der arme weiß dann gar nicht, wie ihm geschieht. Er kann doch gar nicht mehr, er ist doch kastriert, es kommt nur noch heiße Luft. Aber es ist köstlich, das anzuschauen!

So, hier kommen mal zwei aktuelle Fotos aus Herbst 2005. Die beiden sind wirklich ein Herz und eine Seele, kuscheln, was das Zeugs hält - wie man wohl sieht.

   

2006

Kurz vor Weihnachten 2005 hat Monty seine Fips wohl in den Hintern gezwackt. Eigentlich sind sie ein Herz und eine Seel, aber ab und an macht er einen auf Macho - kleiner Rüpel! Denn eigentlich ist er der Schisser schlechthin und hängt an ihrem Rockzipfel.

Nunja, er hat sie wohl in den Hintern gezwackt, so dass sie 2 Macken hatte. Die heilten eigentlich auch relativ schnell zu, die Krusten fielen auch gut ab. Aber es blieben die Knubbel - sehr seltsam. Da sie ansonsten aber putzmunter wie immer war, haben wir erstmal abgewartet. Ende Januar 2006 war mir das aber doch nicht mehr ganz geheur, also sind wir zum Tierarzt. Der machte die Knubbel auf und es kam 'ne Menge Blut und auch Eiter. Arme Frau Fips! Es wurde alles gut desinfiziert und dann kam Aluspray drauf. Damit die beiden nicht immer dran rumlecken, haben wir alles mit einem abgeschnittenen Socken abgedeckt - wie ein Schlauch über Hasis Rumpf gezogen also. Sieht so aus:

 Das hielt auch recht gut, wurde nicht großartig dran rumgeknabbert. Aber nach 2 Tagen mussten wir ja doch mal nachsehen, wie und ob das ganze heilt. Der eine Knubbel sah gut aus, war schön "eingeschrumpelt". Aber der andere war wieder so dick wie vorher. Also wieder zum Tierarzt. Auch er war mit dem unteren Knubbel zufrieden, da hat er nichts mehr dran gemacht. Aber der obere gefiel ihm nicht. Da musste er nochmal dran. Also hat er den wieder geöffnet und alles rausgedrückt - war schon was ekelig. Dann hat er es noch mit einem Löffel ausgeschabt, mit Lotagen behandelt und dann die Wundränder begradigt - sprich abgeschnitten - und dann alles vernäht. Natürlich gab's noch 'ne Antibiotikaspritze. Nun müssen wir abwarten. Wenn jetzt alles gut verheilt und der Knubbel auch endlich einschrumpelt, dann werden nach 10 Tagen die Fäden gezogen. Wenn der Knubbel immer noch nicht richtig abheilen will, muss der Tierarzt nochmal ran - dann will er Frau Fips aber in Narkose legen, damit sie ganz ruhig liegt und er ganz in Ruhe arbeiten kann. Aber wollen wir mal hoffen, dass es endlich so verheilt. Armes Hasi!  Hier noch ein Foto.

09.02.2006

Leider ist das doch nicht alles so verheilt, wie es sollte. Erst sah es ganz gut aus und einen Tag vorm Fäden ziehen waren die Knubbel wieder dicker und auch an 2 kleinen Stellen wieder offen. Also ab zum Tierarzt. Der sagte aber gleich, dass das so nichts wird und er mal mehr ran müsste. Somit wurde Frau Fips schlafen gelegt und er hat alles großflächig weggeschnitten und vernäht. Arme Frau Fips! Erst haben wir ihr wieder einen Socken angezogen, aber der hielt diesmal überhaupt nicht, rollte sich nach oben zusammen. Also haben wir sie wieder davon befreit. So schaut's heute früh aus:

 

24.02.2006

Leider mussten wir die beiden trennen. Fips hatte nach der OP überhaupt keine Ruhe, Monty hat sie gejagt. Eine Nacht war es ganz schlimm. So holten wir den alten Stall aus dem Keller und richteten Frau Fips ein eigenes zu Hause ein - wo sie auch sichtlich froh drüber war/ist. Sie hat mehrere Tage wirklich viel geschlafen und wollte auch nicht raus.

Mittlerweile ist sie wieder fit wie'n Turnschuh, aber die beiden leben zur Zeit immer noch getrennt - leider. Sie ist zwar wieder soweit gesund - Fäden sind auch schon seit 1 Wocher raus - aber sie hat kein Vertrauen mehr zu ihm. Er jagt sie zwischendurch mal, kneift ihr in den Po, aber oft genug kommt er auch freundlich angehoppelt. Aber auf mehr als 30 cm kommt er nicht zu ihr ran. Dann kriegt sie Schiss, ja regelrecht Panik und hoppelt hektisch davon. Dadurch dass sie mittlerweile auf dem linken Auge blind ist, stößt sie in ihrer Panik dann auch schonmal wovor. Es ist echt nicht schön. Wir haben es mehrer Tage versucht, geht momentan nicht. Nun leben sie noch eine Weile getrennt, dann starten wir einen neuen Versuch. Es muss einfach wieder klappen. Die beiden haben sich doch so lieb gehabt, haben so aneinander gehangen. Echt blöde! :o(( Hier ein Foto des extra für die beiden getrennten Wintergartens - sieht gut aus, aber lieber wäre uns, sie würden sich endlich wieder zusammenraufen.

05.03.2006

Heute haben wir einen erneuten Versuch unternommen, die beiden wieder zusammen zu führen - bisher erfolglos :o(( Wir hatten sie über eine Stunde zusammen in der Transportkiste. Da saßen sie brav nebeneinander und leckten sich gegenseitig die Nase und Ohren. Aber draußen läuft sie weiterhin panisch vor ihm weg, auch wenn er sich ganz langsam und vorsichtig nähert. Mittlerweile sind wir ziemlich davon überzeugt, dass es mit dem blinden Auge links zusammen hängt. Man merkt das einfach an ihrem ganzen Verhalten. Nur das Auge ist blind und wird auch ihr noch kommendes Leben lang weiterhin blind bleiben. Was sollen wir da nur machen? Sie haben die letzten Tage oft am Zaun gelegen - der eine auf der einen, der anderen auf der anderen Seite. Aber zusammen geht irgendwie nicht - voll blöde ......

26.03.2006

Leider scheint es irgendwie kein Zusammenleben mehr bei den beiden Langohren zu geben. Frau Fips macht aber einen äußerst munteren Eindruck, sie ist eindeutig ein Kaninchen, was problemlos alleine leben kann. Er dagegen vermisst seine Frau durchaus schon. Man merkt das einfach an Kleinigkeiten, wenn man die beiden kennt.
Aber es nützt auch nichts, das Zusammenleben zu erzwingen - haben wir in gewissem Maße auch versucht. Keine Chance, da geht sie bei drauf. Er macht gar nichts, wackelt vielleicht mal mit dem Ohr und sie wird dermaßen panisch, kaum in Worte zu fassen! Eher würde sie wohl an Hezschlag sterben. Neeee, dann leben sie zur Not weiter allein bzw. nebeneinander her.

Wir haben sie also nun immer zusammen draußen, aber nachts in getrennten Ställen. Und da hat mein Schatzi-Spatzi-Super-Duper-Obertoller Ehemann einen Anbau an den Stall gebaut. Nun haben beide Kaninchen einen selbstgebauten Stall über mehrere Ebenen. Es ist toll geworden! Hier ein paar Fotos .....

    

Hier links der gesamte Stall. Links der alte Teil, rechts der neu - Holz ist noch viel heller. Im rechten Bild der alte Teil, wo Monty nun wohnt von vorne. Für ihn hat sich nicht viel geändert, ein wenig Platz haben wir ihm genommen, aber das war eh luftleerer Raum.

     

Hier sieht man jetzt ganz deutlich den Anbau. Der neue Teil wird einfach an den alten Teil rangeschoben. Wie man sieht, haben wir die oberste Ebene so konzipiert, das diese in Montys Teil reinreicht. Denn ganz oben liegen beide Kaninchen am liebsten. Zum Teil wurden die Holzbretter mit Kokosmatten beklebt, zum Teil mit Lebensmittelgummi (falls Frau Fips mal den Geschmack testen muss), damit es nicht so rutschig ist.

Juni 2006

So, heute gibt's Neuigkeiten.

Zwischenzeitlich hatten sich die beiden wirklich wieder super zusammengerauft. Irgendwann kamen bei Frau Fips die Frühlingsgefühle durch ;o)) und sie hatte mal wieder poppen im Sinn *grins* Ab da, lief sie ihrem Monty wieder hinterher und die beiden kuschelten auch wieder immer öfters zusammen. Man, haben wir uns gefreut! Dann kam unser Urlaub Ende Mai/Anfang Juni. 14 Tage waren wir weg. In der Zeit haben meine Eltern ein Auge auf die beiden geworfen. Die kümmern sich zwar schon lieb drum, aber haben nicht so ein Auge für die Feinheiten. Als wir wieder kamen, bemerkten wir sofort, dass Frau Fips nicht gut drauf war - und zu allem Übel war ein Knubbel auf dem Rücken wieder sehr groß geworden :o(( So waren wir also am 07.06.2006 wieder bei unserem Tierarzt. Eigentlich wollten wir nicht mehr an dem Knubbel rumschnibbeln lassen. Aber die Alternative wäre einschläfern gewesen! Das ging ja nun auch nicht! Also durfte/musste er nochmal den Monsterknubbel weggeschneiden. Und der war echt heftig! Mehr als gut walnussgroß! Eine Riesennarbe ziert nun Frau Fips Rücken - die Arme!!! In 2 Tagen müssen wir zur Kontrolle hin. Aber alles in allem hat sie diese Narkose besser weggesteckt als die erste vor 4 Monaten, sie war viel schneller wieder munter/fit. So sieht ihr Rücken aus:

 

26.06.2006

Leider ist unsere Frau Fips heute von uns gegangen :o(( Eigentlich hatte sie ihre OP so gut weggesteckt und die Narbe sah schon so gut aus. Aber einen Tag vorm Fäden ziehen (16.06.) ging es ihr plötzlich schlechter. Sie hatte eine Blasenentzündung und über 40°C Fieber. Also sind wir die ganze Woche vom 19. bis 23.06. täglich zum Tierarzt gefahren und sie hat täglich Baytril gespritzt bekommen. Langsam sank die Temperatur, langsam ging es ihr besser. Samstagabends dann der Rückfall, wieder schlapper, wieder erhöhte Temperatur, so dass wir sonntags noch beim Tierarzt waren. Dem gefiel das gar nicht. Wir sollten montags (eben heute, 26.06.) wieder kommen, dann wollte er einen Ultraschall machen. Und dabei kam nichts gutes bei raus. Schon auf dem US sah man einen Knubbel, der eindeutig nicht hingehörte, der gut 6cm maß. Also haben wir sie in Narkose gelegt und den Bauch aufgemacht. Da sah man dann das ganze Ausmaß :o(( Nicht nur der eine Knubbel vom US, nein, der ganze Bauchraum war bald voll. Alles in Allem ungefähr das Volumen eines Tennisballs. Da haben wir sie erlöst, sie sollte sich nicht quälen. Und alles andere wärer purer Egoismus und falschverstandene Tierliebe gewesen. Arme Frau Fips, Du hinterlässt eine große Lücke! Wir vermissen Dich sehr, besonders wahrscheinlich Dein Monty-Mann. Aber wir werden ihn nicht alleine lassen. Nein, der Lümmel soll wieder eine Freundin kriegen, die Suche wird sofort gestartet.

Aber wir werden Dich nie vergessen, kleine tapfere Frau Fips!!!
  

01.07.2006
Aber da wie schon erwähnt, unser Monty Mann auf keinen Fall alleine bleiben soll, sind wir sofort aktiv geworden und haben uns wieder nach einer neuen "Dame" für ihn umgesehen. Dank der Internets gab es vielseitige Möglichkeiten. Im Endeffekt ist es Polly geworden, die wir über die
www.bunnyhilfe bzw. über Sandra aus dem www.kaninchenforum.com gefunden haben. Und das tolle war, Polly und Sandra sind auch hier aus Schwelm, so dass wir Monty mit hin nehmen konnte, um gleich mal zu sehen, was er zu seiner Zukünftigen sagt. Und wie wir es von Monty gewohnt sind und erwartet haben, war er erst ein bissl zurückhaltend in der fremden Umgebung. Aber nur zu anfangs und nur ein bissl. Schnell meinte er, Polly gleich mal zeigen zu müssen, wer das Sagen hat - typisch Kerl halt ;o))
Zu Hause haben wir die beiden in unser Gästezimmer gepackt und einige Sachen zum Verstecken und aus dem Weggehen verteilt, sowie je 2 Fress- und Wassertöpfe.
Klar, der erste Tag war schon aufregend für die beiden - und auch für uns - und die erste Nacht unruhig. Unser Gästezimmer liegt gleich gegenüber unseres Schlafzimmers, alle Türen sind immer offen, erst Recht, wenn's tagsüber 30°C sind - Dachwohnung lässt grüßen *schwitz*
Aber am zweiten Morgen - heute, Sonntag, 02.07. - sieht das ganze schon viiieeel besser aus! Polly nimmt nicht mehr ständig reißaus, Monty nähert sich auch mal langsamer und nicht immer mit angelegten Ohren und wir haben sie jetzt schon mehrfach dabei beobachtet, wie er ihr das Gesicht putzt. Prima, das wird, da sind wir ganz sicher.
Und ansonsten war Polly gestern ganz clever, als es ihr zu bunt wurde, hat sie sich schnell in die Papprolle verkrochen ;o)) voll knuffig!

Gestatten - mein Name ist Polly!

 
GUCKGUCK! Hier bin ich!

WAHNSINN! Die 2 haben sich scheinbar gesucht und gefunden! Seit gestern Abend - also nach 2 Tagen - haben wir den Stall ins Zimmer geräumt. Und mit dem ist Monty immer sehr eigen gewesen. Aber nichts - gar nichts! Sie hüpfte rauf und runter, rechts und links, er ähnlich - und zack - lagen sie beiden oben und kuschelten. Einfach toll! Jetzt merkt man erstmal, wie sehr Monty doch eine Partnerin zum Kuscheln vermisst hat. Polly ist aber auch wirklich herzallerliebst!
Und im nächsten Leben werde ich Kaninchen bei uns! Wir haben ihnen unser mobiles Klimagerät ins Zimmer geschoben. Wenigstens ein Raum unserer Dachwohnung, der jetzt schön gekühlt ist. Die haben's gut die zwei! Hier ein Kuschelfoto von gestern Nachmittag:

08.07.2006
Eine Woche ist Polly jetzt bei uns. Und wir haben sie schon sehr ins Herz geschlossen, so eine putzige Kaninchendame. Und was noch viel besser und wichtiger ist, unser Monty erst! Jetzt merkt man deutlich, wie sehr ihm doch eine Freundin zum Kuscheln gefehlt hat. Denn gekuschelt wird, was das Zeugs hält!! Hier ein Beweisfoto - leider nicht ganz scharf.

12.07.2006
Heute kann man wirklich sagen: Polly kam, sah und siegte! Es ist so toll, anzusehen wie die beiden sich verstehen. Der sonst oft eifersüchtige und futterneidische Monty liebt sie ganz dolle! Einfach toll!

2007

Mittlerweile sind einige Monate vergangen und die beiden haben sich super aneinander gewöhnt. Sie kuscheln und knutschen bald in jeder Lebenslage. Gut, Monty hat die Hosen an ;o)) und kneift sie ab und an mal in den Hintern - er ist furchtbar futterneidisch - aber sie lässt sich oft dadurch kaum beirren. Einfach klasse wenn man sieht, wie glücklich 2 kleine Hasis zu zweit sind!

Und hier ein aktuelles Foto unserer Knutschkugel

2008

Nun haben wir 2008, aber es gibt eigentlich nicht viel neues zu berichten. Unsere beiden Langohren lieben sich nach wie vor. Es ist einfach schön, zu sehen, wie glücklich 2 Hasis zusammen sein können!  

Nur mussten wir unsere Wohnung noch ein bissl kaninchensicherer machen. Unsere Knutschkugel oder kleine Mopsfrau, wie ich Polly gerne nenne, tippelt nämlich auch quer über's Parkett. Bis ganz hinten zum Schlafzimmer - da hat sie voll Spass inne Backen - einfach süß! Nunja, zumindest müssen jeden Abend die Treppe sichern. Nicht dass sie sich mal erschreckt und da runter fällt. 

 

Auch 2009 gibt's hier nichts neues - die beiden Langohren sind ein perfektes Team, lieben sich sehr. Er macht gernen einen auf dicke Hose, auf Macho. Aber im Zweifelsfall versteckt er sich hinter seiner Mopsfrau, die sich durch nichts erschüttern lässt. Toll zu sehen, wie lieb sich die beiden haben! Da wird einem ganz warm um's Herz.

 

Lange gab es nichts neues in 2009 - bis zum Dezember. Und nun gibt es leider nichts schönes zu berichten. Am 2.12. saß unser Monty auf einmal da und war klitschenass am Kinn. Wir also gleich abends zum Tierarzt gedüst. Der fand auch einen Übertäter. Ein Backenzahn oben rechts hatte eine fiese kleine Zahnspitze, die ihn wohl piekte. Und der Zahn wackelte - das wussten wir aber schon. Zahnspitze weg, Monty ging es besser - wir atmeten auf. Aber nur kurz. Freitag hatte er wieder ein nasses Kinn. Also gleich mit dem Tierarzt telefoniert. Nach kurzer Rücksprache brachte ich den kleinen Mann mittags zum Tierarzt. Er wollte ihn in Narkose legen, Röntgenbilder machen und sich alles in Ruhe ansehen. Abends konnten wir ihn wieder abholen. Der Doc kam mir schon mit sorgenvollem Gesicht entgegen. So etwas hätte er selten. Er musste dem kleinen Kerl fast alle Backenzähne im Oberkiefer ziehen. Rechts oben alle, links oben sind ihm zwei kleine geblieben. Alle waren hoffnungslos locker und zum Teil auch vereitert. Er konnte nur die zwei kleinen retten. Die Prognose war von Anfang an ungewiss. Das Wochenende war so lala. Wir kauften gleich Babygläschen von Hipp (Früh-Karotte) und es gab natürlich auch Schmerzmittel. Zweimal am Tag wurde er mit Spitze gepäppelt. Und es ging. Montags war es dann wieder schlechter. Wir waren alles andere als guter Dinge, als es abends wieder zum Tierarzt ging. Dieser war jedoch angenehm überrascht. Denn Montymann hatte sich tapfer geschlagen. Die ersten Ansätze der Wundheilung sahen gut aus und da er kaum Gewicht verloren hatte, hatte er reelle Chance. Wir päppelten also weiter. Neben der Früh-Karotte gab es noch RodiCare und Apfel-Banane aus der Spritze plus Kamillenntee. Er war munter, knabberte auch an dem ein oder anderen "Keks" und manchmal ging es ihm gar nicht schnell genug mit dem Brei aus der Spritze.. Er hoppelte draußen rum, machte Unsinn, liebte es wie immer mit seiner Dame zu kuscheln. Wir waren wirklich guter Dinge. Bis zum Wochenende. Da baute er dann leider rapide ab. Der Tierarzt spritze nochmals Antibiotika und gab uns Schmerzmittel mit. Aber das Wochenende 12./13. Dezember war nicht schön. Man sah ihm an, dass er litt. Er wollte die meiste Zeit seine Ruhe haben, kam selten raus, lag selten entspannt. Wie waren verzweifelt. Die Woche zuvor hatte der kleine Mann so gekämpft und nun das. Montag 14.12. mussten wir wieder abends zum Tierarzt, schon mit einem dicken Kloß im Hals. Und der Kloß wurde größer, die Tränen kullerten. Am 14.12.2008 um 18.00h ist unser Monty-Mann über die Regenbofenbrücke gehoppelt. Wir wollten ihn nicht länger leiden lassen, das hat kein Tier verdient. Es tut unendlich weh. Die Lücke, die der kleine Kerl hinterlässt, ist groß. Aber nun geht es ihm besser, nun hockt er in den ewigen Jagdgründen auf einer immergrünen Wiese und mampft mit Frau Fips und Trine und Floh Löwenzahn um die Wette - und kein Zahn tut ihm mehr weh.

Kleiner Monty Mann wir werden Dich nie vergessen, wie Du zielsicher jedes Zipfel Tapete gefunden hast, was nicht hinter einer Plexigalsscheibe stand, jedes Möbelstück auf seinen Geschmack hin geprüft und so manche Ecke rundgenagt hast. Du hinterlässt eine große Lücke - erst recht bei Deiner Partnerin, der Knutschkugel Polly. Aber sie soll nicht alleine bleiben, wir suchen mit Hochdruck eine neuen Kumpel für sie.

 

So, nun haben wir schon Februar 2010 und ich muss hier endlich mal alles aktualisieren. Wollte ich schon längst, Asche über mein Haupt!

Denn es war ja klar, dass unsere Knutschkugel Polly auf keinen Fall alleine bleiben sollte. Somit surfte ich gleich durch's Internet und bin auch ganz schnell fündig geworden. Schon eine Woche nach Monty Tod zog klein Ernie bei uns ein. Der Kontakt entstand über das Kninchenforum. Ernie ist auch ein Findelkind, daher ist nicht ganz klar, wie alt er ist. Ca. 1/2 Jahr tippen wir mal. Der Kontakt zu Barbara aus Düsseldorf ist sehr nett und sie sagte uns schnell zu, dass Ernie zu uns sollte. Somit zog er am 21.12.2009 bei uns ein. Allerdings musste er noch ein paar Wochen getrennt von seiner zukünftigen Frau wohnen, da er frisch kastriert war. Und die Herren der Schöpfung "können noch" bis zu ca. 6 Wochen nach Kastration. Und bei aller Liebe - Kaninchennachwuchs wollten wir dann doch nicht haben. Aber Ernie kam und nahm sofort alles in Beschlag. Ein so munteres, aufgewecktes, zutrauliches Kaninchen hatten wir noch nie. Und so war es ja ganz logisch, dass er unser Herz im Sturm eroberte. Hier die ersten Bilder:

  Wie Ihr seht, ist Ernie auch ein Widder. Da habe ich ganz bewusst drauf geachtet. Ich hoffte, ein ähnliches Fressverhalten zu haben - und BINGO! Meine Idee ist voll aufgegangen! Der kleine Mann ist eine Fressmaschine, da muss sich Polly ran halten. Aber man muss ihn doch einfach lieb haben - oder

Nunja, wie schon erwähnt, mussten sie ein paar Wochen getrennt leben - nebeneinander, durch einen Zaun getrennt. So sahen, hörten und rochen sie sich aber schon. Und am 16. Januar war es dann soweit, wir wollten sie zusammen lassen. Da sie sich nie auch nur ansatzweise angezickt haben durch den Zaun, sind wir nicht mal in einen neutralen Raum, wir haben einfach die Zäune abgebaut. Und dann passierte erstmal gar nichts. Er lief zu ihr in den Stall und untersuchte dort alles - und umgekehrt sie in ihrem Stall. So ging das über eine halbe Stunde. Dann traf man sich mal in der Mitte, dann sauste man wieder rum. Nach gut einer Stunde verschwanden beide im Karton und kuschelten! Sowas! Völlig unkompliziert. Eine so einfach Zusammenführung hatten wir noch nie. Und nun sind die zwei das neue Dreamteam! Es ist soooo toll! Der eine läuft hinter dem anderen her, beide voll anhänglich. Nicht nur aneinander, auch bei uns! Kaum kommen wir zu ihnen, hocken sie einem auf den Füßen! Man muss aufpassen, wo man hintritt. Hier weitere erste Kuschelbilder 

  - wir sind soooooo froh über klein Ernie (obwohl er nicht mehr klein ist) und Polly!

 

MÄRZ 2010

So, manchmal gibt es monatelang nichts neues und dieses Mal kurz hintereinander. Aber irgendwie leider nicht so richtig positives. Mist ....

Alles fing Anfang Februar an. Unsere Knutschkugel Polly fraß irgendwie nicht mehr so wie früher. Wobei ich dazu sagen muss, dass sie in den Wochen, wo sie nun leider alleine war, ihr Fressverhalten auch geändert hat. Monty war ein toller Partner für sie, aber er war immer sehr futterneidisch, kniff sie gerne mal in den Po. Daher fraß sie wohl immer recht schnell und gierig. Wie gesagt, in den Wochen, wo sie nun notgedrungen alleine war, veränderte sie sich da eindeutig. Sie wurde viel ruhiger beim Fressen, fraß nicht alles auf einmal auf, machte mal 'n Päuschen. Klein Ernie ist zwar auch supermegaverfressen, aber da ließ sie sich nicht von beirren.

Aber wie gesagt, Anfang Februar veränderte ich da was. Anfangs war es minimal, als ob sie einfach wählerisch wurde bei der Futterauswahl. Komisch ..... Aber dann kam ein Dienstag, wo sie in den Futterstreik trat. ALARM! Widder, der nicht frisst, geht ja gar nicht. Also direkt mit ihr zum Tierarzt. Der fand ein paar kleine, aber wohl sehr fiese Zahnspitzen, die er entfernte. Nebenbei bemerkte er lobend, dass die Maus prima abnehmen würde. Anfang Dezember wog sie noch 3050g und war viel zu fett. Nunja, das Fressen wurde wieder besser, aber irgendwie noch nicht gut. Also waren wir Freitag nochmal beim TA. Der fand aber soweit nichts mehr. Meinte da aber schon, dass ihr Gebiss nicht optimal sei und wenn es weiterhin Probleme machen würde, sollte man evtl. über ein Einschleifen in Narkose nachdenken. OK - kein Thema. Ein paar Tage ging es besser, dann wieder etwas schlechter, sie nahm weiter ab. Wir waren noch zweimal beim TA. Es wurde auch ein großes Blutbild gemacht - alle Werte tip top im Normbereich. Es wurden auch ein zweites Mal Zahnspitzen entfernt. Aber irgendwie war da was komisch - und sie nahm weiter ab .... Am 8. März hatten wir dann einen Termin zum Zähneeinschleifen in Narkose für die Knutschkugel. Das hat aber leider nicht geklappt. Die Maus hat sich wehement dagegen gewehrt, dagegen angekämpft - Herzrasen und Atemaussetzer. Wir holten sie also unverrichteter Dinge wieder ab. Unser TA gab uns noch zwei Empfehlungen von Spezialisten mit, die noch weit mehr Erfahrungen auf dem Gebiet der Zähne von Kleintieren haben. Wir haben es zu Hause diskutiert, uns aber dagegen entschieden, da wir uns bei unserem TA zu Hause sehr gut aufgehoben und beraten fühlen. Also haben wir einen zweiten Versuch am 15. März gestartet - erfolgreich! Wir haben uns jedoch zuvor Bachblüten Rescuetropfen in der Apotheke besorgt. Ich war ja skeptisch, aber die haben wirklich gewirkt, Madam war wesentlich relaxter als beim ersten Versuch. TA sagte auch, er hatte gut was zu tun an den Zähnen. Es waren viele Wellen und Unebenheiten an den Backenzähnen, zwei Zähne waren (ab-)gebrochen, die unteren Schneidezähne waren aufgrund der Backenzähne zu kurz. Der TA hat alles korrigiert, meinte jedoch auch, er habe die Grobarbeit gemacht, die Feinarbeit muss Frau Hase nun selber in den nächsten Tagen und Wochen übernehmen. Das Fressen wurde etwas besser, aber immer noch lange nicht gut - und sie verlor trotzdem noch an Gewicht. Sie ist superwählerisch, frisst langsam und nur kleines, feines Zeugs. Größere Stücke werden einfach nur markiert. Hin und Her und Hin und Her weiter abgenommen .... wir entschieden uns zum Kontrastmittelröntgen des Magen- und Darmtraktes. Termin war am Donnerstag, 25.3. Zwei, drei Tage vorher bemerkte ich schon ein Niesen bei Polly und das Atmen fiel ihr schwerer als normal. Da ich aber ja Donnerstag Termin hatte, wollte ich nicht zuvor nochmal zum TA. Das war ein Fehler, ich mache mir große Vorwürfe deshalb. Donnerstag war nun das Kontrastmittelröntgen - alles unauffällig. Leider musste sie die Nacht von Donnerstag auf Freitag mit einem Halskragen verbringen. NIE WIEDER! Was hat die arme Maus gelitten. Aber es musste sein, das Kontrastmittel sollte ja nun nur einmal durch sie durch. Freitagsmorgens (26.3.) wurde sie ja auch von erlöst. Und dann wurde der Schnupfen so richtig in Angriff genommen. Die arme Maus! Was lief ihr der Eiter aus der Nase. Und auch am rechten oberen Schneidezahn kam Eiter raus, ganz schlimm. TA war davon alles andere als angetan - nicht dass der Zahn nun auch noch Ärger macht. Aber keines der Röntgenbilder der Zähne zuvor irgendeine Auffölligkeit in dem Bereich. Seit dem 26.3. gibt es nun täglich ein Antibiotika. Der Eiter und das Niesen wurde zum Glück schnell besser. Aber im Gesamten ist sie schon sehr schlapp und eben richtig krank. Hat 2 Tage wirklich sehr wenig gegessen, so dass wir am Montag, 28.3. wieder beim TA waren. Aber soweit ist alles ok für das Stadium. Sie muss sich dringend von dem ganzen Stress und dem wirklich fiesen Infekt erholen. Voll das Sorgenhasi derzeit Hoffentlich geht es endlich bergauf! Sie ist noch arg wählerisch beim Essen. Möhrengrün, Kohlrabiblätter, glatte Petersilie JA - der Rest noch nicht. Sie muss halt dringend wieder zunehmen! Tiefststand waren nun 2200g - eindeutig zu wenig laut TA. Ihr Idealgewicht liegt bei 2400/2500g. Hoffentlich wird nun wirklich alles gut!!

Im April kam noch die Gebärmutter bei Polly raus - ein Zufallsbefund bei der ganzen Suche, warum sie fraß und weiter abnahm. Es war noch kein Tumor drin, aber sie war verändert. Also raus mit dem Ding. Und die Narkose und OP hat sie sehr gut verpackt, fraß abends schon wieder den geliebten Löwenzahn. Ab da ging es stetig bergan.

Während unseres obligatorischen Heide-Urlaubs im Mai waren die Langohren diesmal bei Sandra in Ennepetal zu Pflege www.bunnyvillage.de Polly kommt ja von ihr und Sandra bietet Urlaubsbetreuung an - das war uns einfach lieber so. Meine Eltern kümmern sich sehr lieb um die Nins, aber ihnen fehlt das Auge für's Feine. Und das hat Sandra. So konnten wir ganz beruhigt in Urlaub fahren. Anfang August war dann wieder Zahnpflege beim TA in Narkose angesagt. War kein Thema diesmal. Mittags fraß Madam schon wieder und bettelte nach "Keksen". Die erste Behandlung hat also fast 5 Monate gehalten - super!! Und vielleicht schaffen wir ja noch längere Intervalle, denn mittlerweile besteht der Hauptfutteranteil wirklich aus Heu. Auch wenn es das super-duper-sauteuer Heu von Bunny mit Premiumtrockung sein muss. Aber da bin ich gerne bereit, das Geld für auszugeben. Hauptsache die beiden kleinen Fußhupen fressen viel Heu. Und das tun sie nun endlich! Klasse!

Sodele, nun haben wir schon Herbst.

Anfang August war Madam wieder zum Zähne schleifen in Narkose beim TA - völlig problemlos. Morgens hin, mittags zurück, abends fraß sie wieder alles und normal - prima!

Anfang Oktober ging's dann wieder etwas schlechter, also wieder zum TA. Eigentlich auch alles problemlos verlaufen, aber er hat 3 Backenzähne oben rechts ziehen müssen bzw. die sind ihm regelrecht entgegen gekommen, waren auch leicht entzündet. Erst sabbelte sie ein paar Tage rum, dann ging es langsam besser. Allerdings muss sie sich an ihre Zahnlücke gewöhnen. Manchmal kaut sie "leer", dann klappt das nicht richtig (ähnlich wie im Frühjahr). Aber sobald sie ihr Futter sortiert und auf der linken Seite kaut, geht's auch. Ich war nochmal beim TA zwischendurch, war mir nicht geheuer. Aber er sagt eindeutig, ich soll mir nicht so'n Kopf machen, das wird schon. Wichtig ist, sie frisst Heu und hält ihr Gewicht - was jetzt immer so zwischen 2000 und 2100 g pendelt. 100g mehr wären schön, aber es ist im Großen und Ganzen ok so, sie ist auch keinesfalls zu dünn oder so. Unter 2000g sollte sie nicht rutschen. Aber alles in Allem ist es so wesentlich besser als noch vor einem Jahr, als sie noch über 3 kg wog - da war sie wirklich viel viel zu fett!

Sie ist halt nun ein Zahnhasi, müssen wir berücksichtigen und im Hinterstübchen halten.

 

Auch hier ein Zeitsprung. Nun haben wir den 14.12.2011 und wir sind unendlich traurig. Unsere Knutschkugel Polly hat uns gestern für immer verlassen. Ihre Zähne machten uns schon ein bissl Sorgen. Aber sie wa bis zum Schluss putzmunter und verfressen (nicht umsonst nannte ich sie gerne Frau Vorwerk). Sie war beim TA wegen der Zähne und hat in der Narkose einfach aufgehört zu atmen. Als ob sie nicht mehr gewollt hätte. Sie fehtl sehr, denn sie war ein ganz besonderes Kaninchen - sie hatte alle und alles in Beschlag - tippelte munter jeden Tag über Teppich, Parkett und Fliesen - egal, sie war voll unternehmungslustig. Sie hinterlässt eine sehr große Lücke. Aber wir versuchen auch, schnell eine neue Frau für unseren Struwelpeter Ernie zu finden. Er versteht das ja noch weniger, er hing sehr an ihrem Rockzipfel. Kleine Knutschkugel Polly - wir werden Dich nie nie vergessen

 

Eigentlich ging das mit der neuen Hasenfrau für unseren Ernie recht schnell. Innerhalb von ein paar Tagen zog Lilly bei uns ein - aus dem hiesigen Tierheim - ebenfalls eine Widderdame. Die ersten beiden Tage waren katastrophal! SIe wohnten in der Zeit in der Küche - zum Glück! Sie machte ihn ständig an, furchtbar! Der arme Kerl hatte kaum eine ruhige Minute. Ich saß abends da und wollte heulend meine Knutschkugel wieder haben. Ging ja nicht!

Sie ging nach 3 Tagen zum TA, da sie schon arg dominant war. TA fragte gleich nach Kastration - nee, bisher nicht. Also gesagt - getan! Und zum Glück! Die arme hatte Zysten am Eierstock und an der Gebährmutter. Sie war völlig hormongesteuert, konnte überhaupt nicht anders.

10 Tage saßen sie nach der OP dann getrennt, damit die Bauchnähte gut verheilen konnten bei ihr. Dann wieder Zusammenführung. 2 Tage flogen die Fetzen - dann war Ruhe. Nach 5 Wochen haben sie nochmals ganz fürchterlich gezankt. Da hat der arme Ernie auch richtig einen auf den Deckel bekommen. Er sah arg gerupft aus, hatte beide Ohren etwas blutig. Aber seit dem ist wirklich Ruhe. Sie hat die Hosen an, er kuscht. Passt aber eigentlich auch ganz gut. Sie muss aufpassen, er darf pennen.

Abei das ist nun auch schon wieder lange her, sie sind ebenfalls zu einem echten Dreamteam geworden - seht selber:

 

 

 

 



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